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Haus de Jaager

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Haus de Jaager
Wohnraum und künstlerischer Nachlass in einem.​​

Das Bauwerk

. Das Haus de Jaager in Dornach wurde Anfang der 1920er-Jahre im Auftrag von Rudolf Steiner für Isabella de Jaager entworfen, die Witwe des früh verstorbenen niederländischen Bildhauers Jacques de Jaager. Es entstand als Wohnhaus, das zugleich den künstlerischen Nachlass ihres Mannes aufnehmen und präsentieren sollte. Das Gebäude verbindet Wohnfunktion und Ateliercharakter in einer klar ablesbaren architektonischen Doppelstruktur. Der südliche Teil öffnet sich konvex und wirkt einladend, während der nördliche, konkav geformte Bereich eher geschlossen und atelierartig erscheint. Diese Spannungsfigur prägt den gesamten Baukörper. Die Innenräume sind reich handwerklich ausgestaltet und zeigen eine enge Verbindung von Architektur und künstlerischer Ausarbeitung. In diesem Zusammenspiel entsteht ein Bau, der weniger als reines Wohnhaus verstanden werden kann, sondern als räumlich gefasstes Gesamtkunstwerk.

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Wohnen & Kunst
Spiritualität & Raum

. Das Haus de Jaager steht exemplarisch für eine Lebens- und Wohnform, in der Architektur, Kunst und Alltag ineinander übergehen. Es wurde nicht nur als Wohnraum konzipiert, sondern auch als Ort der Erinnerung und Präsentation eines künstlerischen Nachlasses. Die räumliche Gestaltung spiegelt diese doppelte Funktion wider. Lichtführung, Form und Materialität unterstützen diese besondere Qualität des Hauses. Im Umfeld des Goetheanum zeigt sich das Haus de Jaager als Teil einer gewachsenen architektonischen Landschaft, in der individuelle Wohnbauten Ausdruck einer erweiterten Beziehung zwischen Mensch, Raum und künstlerischem Schaffen sind.

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Ihr Besuch

ÖFFNUNGSZEITEN

Samstag 10 - 12 Uhr
und 14 - 16 Uhr
Sonntag 14 - 16 Uhr

FREIE BESICHTIGUNG

Während der Öffnungszeiten

FÜHRUNGEN

Samstag + Sonntag
11, 15 Uhr
Mit Architekt Kurt Remund


Samstag 13 Uhr
mit Ronald Templeton (auf Englisch)
Sonntag 13 Uhr
mit Esther Gerster (auf Englisch)

Rundgang mit Führung zur Innen- und Aussenarchitektur der Haus de Jaager und dem Glashaus sowie zur Aussenarchitektur des Goetheanums.

Dauer: 60 – 90 Minuten
max. 40 Personen
first come, first served

Treffpunkt: Draussen vor dem Haupteingang Goetheanum

 

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© Headerfoto (oben): Goetheanum TV

© Foto Haus de Jaager: Heiko Dienemann

Texte und Zusammenstellung: Alexandre Igor Kanicki

 

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