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Goetheanum

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Das Hauptgebäude

Ist das noch Architektur oder schon etwas darüber hinaus?

Das Bauwerk

. Über dem Dorf Dornach gelegen, nur eine kurze Fahrt von Basel entfernt, erhebt sich das Goetheanum als einzigartige architektonische Erscheinung. Seine skulpturale Betonstruktur entfaltet sich in weit ausgreifenden Kurven und fließenden Volumen und vermeidet bewusst jede starre Geometrie. Das Gebäude wirkt ebenso sehr durch Bewegung wie durch Struktur geprägt und vermittelt einen Eindruck, der zugleich dynamisch und kontemplativ ist. Als Zentrum der Anthroposophischen Gesellschaft konzipiert, ist das Goetheanum ein lebendiger Kulturort. Es vereint künstlerische Aufführungen, Ausstellungen, Vorträge und Begegnungen und schafft einen Raum, in dem Architektur und menschliche Erfahrung aufeinandertreffen. Das heutige Gebäude, 1928 fertiggestellt, ersetzte einen früheren Holzbau und öffnet sich zu weitläufigen Innenräumen unter einer großen Kuppel. Licht fällt durch farbiges Glas und Öffnungen im Dach ein und verleiht den Räumen im Tagesverlauf eine sich ständig wandelnde Atmosphäre. Die Gestaltung reicht weit über das Hauptgebäude hinaus. Viele Details, darunter Möbel und Innenausbauten, wurden speziell für diesen Ort entwickelt und folgen einer eigenen Formensprache aus kantigen Rhythmen und organischen Übergängen. Rund um das Goetheanum bildet eine Reihe einzigartiger Bauten eine architektonische Landschaft, eingebettet in den umgebenden Park. Der Einsatz von Beton war hier wegweisend – nicht nur als Baumaterial, sondern als Ausdrucksmittel. Statt Funktion und Form zu trennen, untersucht das Gebäude ihr Zusammenspiel und schafft so ein kohärentes und immersives Raumerlebnis. Heute gilt das Goetheanum als ein Schlüsselwerk der Architektur des 20. Jahrhunderts und fasziniert Besucher weiterhin durch seinen unverwechselbaren Charakter und seine Atmosphäre.

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Anthroposophie
& Kunst

. Steiners spiritueller Zugang zur Kunst, sein Interesse an Okkultismus und Kosmologie sowie seine Vorstellungen von Reinkarnation und einer geistigen Erneuerung Europas fanden bei vielen progressiven Denkern und Künstlern Anklang. Zu den von der Anthroposophie beeinflussten Vertretern der Avantgarde gehörten bedeutende Künstler wie Wassily Kandinsky, Piet Mondrian und Hilma af Klint. Die englische Bildhauerin Edith Maryon spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung der anthroposophischen Kunst und arbeitete eng mit Rudolf Steiner am Goetheanum zusammen, wo sie Verantwortung im Bereich der Bildhauerei und der bildenden Künste übernahm.

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Ihr Besuch

ÖFFNUNGSZEITEN

Samstag + Sonntag
11 bis 16 Uhr

FREIE BESICHTIGUNG

Während der Öffnungszeiten

FÜHRUNGEN

Samstag + Sonntag
11, 15 Uhr
Mit Architekt Kurt Remund


Samstag 13 Uhr
mit Ronald Templeton (auf Englisch)
Sonntag 13 Uhr
mit Esther Gerster (auf Englisch)

Rundgang mit Führung zur Innen- und Aussenarchitektur der Haus de Jaager und dem Glashaus sowie zur Aussenarchitektur des Goetheanums.

Dauer: 60 – 90 Minuten
max. 40 Personen
first come, first served

Treffpunkt: Draussen vor dem Haupteingang Goetheanum

 

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