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Glashaus

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Das Glashaus
Ist es ein Arbeitsraum oder ein Ort der Forschung?

Das Bauwerk

. Das sogenannte „Glashaus“ entstand ursprünglich als Werkstatt für die Herstellung der farbigen Glasfenster des ersten Goetheanums. Der Bau ruht auf einem Betonfundament und besteht aus einer Holzkonstruktion mit zwei runden Baukörpern und einem verbindenden Mittelteil, die vollständig von einer Schindelverkleidung umhüllt sind. Die beiden Kuppeln wurden aus Holzrippen gefertigt und mit nordischem Schiefer gedeckt. Darunter befanden sich ursprünglich hohe Arbeitsräume, in denen die großformatigen Glasscheiben aufgehängt und bearbeitet werden konnten. Bereits um 1920 wurde das Gebäude umgenutzt und zu einem Bürohaus mit mehreren Geschossen umgebaut. Nach seiner Unterschutzstellung im Jahr 1994 erfolgte 2007 eine umfassende denkmalgerechte Sanierung. Als eines der wenigen erhaltenen Gebäude aus der frühen Entstehungszeit des anthroposophischen Zentrums in Dornach zeigt das Glashaus eine organisch-expressive Formensprache, die sich an der Avantgarde jener Zeit orientiert. Auch das erste Goetheanum war in seiner Gestaltung eng mit diesem Bau verwandt, bevor es nach dem Brand von 1922/23 durch das heutige Betongebäude ersetzt wurde.

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Die Sektion für Landwirtschaft der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft

. Die Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum ist Teil der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft und widmet sich der Entwicklung der Landwirtschaft aus anthroposophischer Perspektive. Sie ist zugleich ein integraler Bestandteil der Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Glashaus, in dessen räumlichem und historischem Kontext ihre Arbeit verankert ist. Ihre Tätigkeit trägt zur Koordination und Weiterentwicklung der biologisch-dynamischen Landwirtschaft weltweit bei. Diese geht auf eine Vortragsreihe aus dem Jahr 1924 von Rudolf Steiner zurück, bekannt als der „Landwirtschaftliche Kurs“. Seither hat sich daraus eine internationale Bewegung entwickelt, die in vielen Regionen und unter unterschiedlichen Bedingungen praktiziert wird. Über die landwirtschaftliche Praxis hinaus haben biodynamische Ansätze zahlreiche angrenzende Bereiche beeinflusst, darunter Landschaftsgestaltung, Ernährung, soziale Initiativen, Imkerei und Weinbau. Darüber hinaus haben sie neue Denkweisen in Forschung, Wirtschaftsmodellen der Landwirtschaft und Formen des Umgangs mit Boden und Land angeregt. Im Glashaus sind auch Aktivitäten der Naturwissenschaftlichen Sektion der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft verankert.

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Ihr Besuch

ÖFFNUNGSZEITEN

Samstag + Sonntag
11 bis 16 Uhr

FREIE BESICHTIGUNG

Während der Öffnungszeiten

FÜHRUNGEN

Samstag + Sonntag
11, 15 Uhr
Mit Architekt Kurt Remund


Samstag 13 Uhr
mit Ronald Templeton (auf Englisch)
Sonntag 13 Uhr
mit Esther Gerster (auf Englisch)

Rundgang mit Führung zur Innen- und Aussenarchitektur der Haus de Jaager und dem Glashaus sowie zur Aussenarchitektur des Goetheanums.

Dauer: 60 – 90 Minuten
max. 40 Personen
first come, first served

Treffpunkt: Draussen vor dem Haupteingang Goetheanum

 

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